Newsletter Nr. 6 des AK Flüchtlinge im Hochtaunus 2026

• Aufruf zur Beteiligung an der IKW 2026 im Hochtaunuskreis • Bewerbungshilfe in Bad Homburg • Veranstaltung zur Lage im Iran am 08.05.2026 in Friedrichsdorf Aufruf zur Beteiligung an der IKW 2026 im Hochtaunuskreis Vom 19.09. bis zum 04.10.2026 findet in diesem Jahr die Interkulturelle Woche (IKW) im Hochtaunuskreis statt. Höhepunkt wird auch in diesem Jahr das Fest der Vielfalt sein, das diesmal am Samstag, den 26.09.2026, in Neu-Anspach gefeiert wird. Alle, die eine Veranstaltung zum Programm der IKW beitragen möchten, sind herzlich eingeladen, diese bei der Leitstelle für Integration bis zum 30.06.2026 anzumelden. Für die Anmeldung ist dieses Formular zu verwenden. Bewerbungshilfe in Bad Homburg Der Caritas Verband Taunus bietet im Stadtteil- und Familienzentrum Mitte in Bad Homburg jeden Dienstag von 15:30 bis 17:00 Uhr eine Bewerbungshilfe an. Dieses Angebot richtet sich an Personen, die die keine Förderung zur Arbeitsmarktintegration vom Jobcenter oder anderen Behörden bekommen. Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Informationen sind hier zu finden. Veranstaltung zur Lage im Iran am 08.05.2026 in Friedrichsdorf Die ganze Welt schaut gebannt auf die Ereignisse im Iran. Das Land ist seit Jahren gekennzeichnet vom Überlebenskampf eines autoritären Regimes und dem Freiheitsdrang einer jungen Generation. Die aktuelle

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Kurzsichtig und schädlich

Stellungnahme des AK Flüchtlinge im Hochtaunus zur Forderung nach schneller Rückkehr syrischer Geflüchteter Kaum war Assad aus Syrien geflohen, kam es in Deutschland zu Wortmeldungen, die die schnelle Rückkehr der Geflüchteten aus Syrien fordern. Man könnte diese Forderung als bloßes Wahlmanöver abtun. Dennoch sollte sie nicht unwidersprochen bleiben. Denn sie ist geeignet, das ohnehin vergiftete gesellschaftliche Klima noch weiter zu schädigen. Die Forderung nach einer schnellen Rückkehr der syrischen Schutzsuchenden ist zum einen menschenrechtlich gesehen zum jetzigen Zeitpunkt abwegig. Wie sich Syrien nach der Flucht Assads weiterentwickeln wird, ist nicht absehbar. Unbestritten ist der Anführer der Rebellen, die Assad vertrieben haben, ein Islamist. Al-Dscholani mag sich zwar von Al-Kaida losgesagt haben, aber die von ihm geführte Gruppierung wird auch in Deutschland als Terrororganisation betrachtet. Ob zu Unrecht, wird sich noch weisen müssen. Momentan entbehrt es jedoch jeglicher Logik, Menschen in ein Land abschieben zu wollen, dessen voraussichtliche Führung hier als terroristisch eingestuft wird. Insbesondere mit Blick auf die Position von Frauen und anderen vulnerablen Gruppen wäre zum jetzigen Zeitpunkt höchste Vorsicht geboten. Als befriedet kann Syrien momentan ohnehin nicht gelten. Allein die israelischen Militärmaßnahmen im Süden und die von der Türkei ausgehenden im Norden sprechen dagegen. Wie lange diese andauern

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