Newsletter Nr. 2 des AK Flüchtlinge im Hochtaunus 2019

1. Tagesordnung zum Treffen des AK Flüchtlinge am 28.01.2019 Am Montag, den 28.01.2019, findet um 17:30 Uhr das nächste Treffen des AK Flüchtlinge im Hochtaunus am gewohnten Ort, dem Pfarrheim Liebfrauen in Oberursel (Berliner Str. 63) statt. Die vorläufige Tagesordnung für dieses Treffen sieht so aus: Begrüßung und Klärung der Formalien (Anmeldungen zu Verschiedenes, Verabschiedung des Protokolls der letzten Sitzung, Protokollführung der aktuellen Sitzung) Kurzer Bericht zum Stand der Arbeit der AG Checkliste(n) Brief zu Gebührensatzung und KdU – Vorbereitung Kleine Asylkonferenz Verschiedenes Festlegung neuer Termin/e und Verabschiedung Zu “Verschiedenes” können bereits bei mir angemeldet werden. Bitte teilt/teilen Sie mir bis Anfang nächster Woche mit, falls Euch/Ihnen noch ein größeres Thema auf dem Herzen liegt, damit wir das ggf. als eigenen Tagesordnungspunkt einplanen können.. 2. Terminübersicht für “Wirtschaft integriert” 2019 Das Programm “Wirtschaft integriert” brauche ich Euch/Ihnen vermutlich nicht mehr vorzustellen. Aber für die von Euch/Ihnen, denen es gerade vielleicht nicht mehr präsent ist, hier eine Kurzskizzierung: Das Programm besteht aus drei Bausteinen BOplus (Berufsorientierung plus), EQplus (Einstiegsqualifizierung plus) und ABplus (Ausbildungplus), in denen Teilnehmende alle Anforderungen an das deutsche Berufsleben kennen lernen und ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend gefördert und gefordert werden bis zum Berufsabschluss. Personen, die gern das

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Newsletter Nr. 1 des AK Flüchtlinge im Hochtaunus 2019

1. In eigener Sache: Es sind noch Plätze frei! Auf der Hauptseite wurde bereits auf den Workshop „Mein Glaube – Dein Glaube – unsere Werte?“ am 19. und 20.01.2019 hingewiesen. Für diesen hat sich nun auch schon eine Reihe von Interessierten angemeldet. Es sind aber noch Plätze frei. Es wäre toll, wenn diese auch noch vergeben werden könnten. Die Teilnahme an dem Workshop kann übrigens ebenso all denjenigen empfohlen werden, die sich selbst als nicht-religiös verstehen. Denn uns ist sehr daran gelegen, dass auch ihre Sichtweise bei der Veranstaltung authentisch zur Sprache kommen kann. Näheres zum Workshop (Inhalt, Anmeldung, Durchführungsort etc.) findet Ihr/finden Sie über diesen Link. 2. Supervisionsangebot für Freiwillig Engagierte in Oberursel Constanze Gampfer – Supervisorin, Mediatorin und Coach aus Oberursel – bietet auch 2019 wieder Freiwillig Engagierten in der Arbeit mit Geflüchteten die Möglichkeit, sich in regelmäßig stattfindenden Supervisionsrunden mit Fragen und Herausforderungen zu beschäftigen, die im Rahmen des Engagements entstanden sind. Das Angebot ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Nähere Informationen, hinsichtlich der Termine, des Durchführungsorts etc., finden Sie/findet Ihr in der Einladung zur Supervision. 3. Auftakttreffen des „European Network for Progressive Faith and Social Justice” am 28.01.2019 in Frankfurt Am Montag, den 28.01.2019, findet das Auftakttreffen

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Workshop am 19. und 20. Januar 2019: “Mein Glaube – Dein Glaube – unsere Werte?”

„Was die Welt im Innersten zusammenhält“, darüber gibt es ganz unterschiedliche religiöse und weltanschauliche Vorstellungen. Wir glauben an Unterschiedliches, setzen unsere Hoffnung auf Unterschiedliches, sehen in Unterschiedlichem den Sinn unseres Lebens und haben entsprechend unterschiedliche Vorstellungen vom guten Leben. Am Ende ist diese plurale Welt jedoch eine, in der wir gemeinsam leben und in der wir miteinander auskommen müssen. Wir brauchen also gemeinsame Regeln des Umgangs miteinander und gemeinsame grundlegende Werte. Doch wie soll man zu solchen Regeln und Werten kommen, wenn man die Welt aus ganz unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Perspektiven sieht? Am besten redet man miteinander darüber. Dann stellt sich gleich die nächste Frage: Wie kann man aus unterschiedlichen Perspektiven so reden, dass über Regeln und Werte respektvoll und zugleich aufrichtig diskutiert wird? Lässt sich hier ein Dialog führen, bei dem sich alle Beteiligten aufeinander einlassen, ohne das Gefühl zu haben, ihrer eigenen Position untreu zu werden? Im Workshop „Mein Glaube – Dein Glaube – unsere Werte?“ werden wir gemeinsam Möglichkeiten für einen solchen Dialog erkunden. In ganz praktischen Übungen werden wir unsere jeweilige religiöse und weltanschauliche Sicht auf die Welt zur Sprache bringen. Zugleich werden wir darauf schauen, wie sich unsere Sichtweise zueinander verhalten und inwieweit sie

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Figurentheater hilft vor allem Flüchtlingskindern bei ihrer Entwicklung

Aus der Taunuszeitung vom 15.10.2018. Gruselig ist es auf dem Friedhof. Zu nächtlicher Stunde versammeln sich dort die Skelette und Dämonen. Die Köpfe zusammengesteckt, hecken sie einen diabolischen Plan aus. Sie wollen vier Prinzessinnen gefangen nehmen, die sich auf dem Weg zum Grab ihrer Mutter befinden. Mit viel Gebrüll springen die Skelette aus ihren Verstecken, als die Prinzessinnen den Friedhof erreichen. Es entsteht ein Kuddelmuddel. Wild flattern die Tücher im Kampfe, bevor zur Rettung der Prinzessinnen plötzlich ein paar Einhörner auftauchen. Fröhliches Gelächter erschallt aus den Töpferräumen der Musisch bildnerischen Werkstatt (MbW) in der Hugenottenstraße. Hier findet diese Woche ein Figurentheater-Kurs für Kinder statt. Fünf Tage lang modellieren und gestalten neun Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren Handpuppen nach eigenen Vorstellungen und spielen an zwei zur Bühne umfunktionierten und mit allerhand Krimskrams ausstaffierten Tischen kleine Szenen nach, die sie sich selbst ausgedacht haben. Einzigartiger Kurs „Der Kurs ist einzigartig. Theater haben wir sonst nicht“, sagt die Leiterin der MbW-Geschäftsstelle Claudia Weck (57). Besonders ist die Gruppe auch aus einem anderen Grund. Abgesehen vom Sohn der künstlerischen Leiterin, Carolin Pietscher-Bücker, kommen alle Kinder aus geflüchteten syrischen und afghanischen Familien. Den Kontakt vermittelte der Friedrichsdorfer „Arbeitskreis Asyl“, gemeinsam mit dem

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Arbeitskreis Asyl und Amnesty International wollen an der Willkommenskultur festhalten

Aus der Taunuszeitung Zum „Sommer der Solidarität“ haben der Arbeitskreis Asyl und Amnesty International am Samstag geladen. Gemeinsam wurde auf dem Houiller Platz das „Offene Friedrichsdorf“ gefeiert und sich zum Festhalten an der „Willkommenskultur“ bekannt. Auf dem Houiller Platz bestand die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen. Viele Friedrichsdorfer machten davon Gebrauch. Foto: Jochen Reichwein Auf dem Houiller Platz bestand die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen. Viele Friedrichsdorfer machten davon Gebrauch. Wenn Regine Trenkle-Freund über die aktuelle politische Debatte in der Bundesrepublik spricht, gerät sie in Rage. „Von der Politik wird die Flüchtlingsthematik nur deshalb auf die Agenda gesetzt, um von wahren Problematiken wie Altersarmut und Wohnungsnot abzulenken“, sagt die Vorsitzende des Friedrichsdorfer Arbeitskreis Asyls. Dass mittlerweile wieder Menschen nach Afghanistan abgeschoben würden, darüber kann die 62-Jährige nur mit dem Kopf schütteln. „Die dortige Situation hat sich in den vergangenen Jahren nicht verbessert, sondern verschlimmert. Ein vor kurzem erschienener Bericht der UN hat klar festgehalten, dass es selbst in der Hauptstadt Kabul nicht sicher ist“, so Trenkle-Freund. Sorgen bereite ihr vor allem die Geisteshaltung, die sich in Europa ausbreite. Eigene Interessen würden über den Schutz von Menschen gestellt, die Stimmung sei zuungunsten der Geflüchteten gekippt. Auf dem Houiller Platz wollen sie und ihre

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