Newsletter Nr. 23 des AK Flüchtlinge im Hochtaunus 2019

1. Integrationskurse und Deutschförderkurse der VHS Hochtaunus Die VHS Hochtaunus hat veröffentlicht, welche Integrationskurse und berufsvorbereitende Deutschförderkurse (kurz: DeuföV-Kurse) sie geplant hat. Die Übersicht findet man hier. Es kann sein, dass einige der aufgeführten Kursmodule bereits ausgebucht sind. Eine Anfrage lohnt sich trotzdem, da die VHS im Falle dessen, dass sich ein erhöhter Bedarf nach bestimmten Angeboten abzeichnet, weitere Kurse einzurichten versuchen wird. Aktuell geht man von einem geringeren Angebot aus, da ein Rückgang der Nachfrage im Frühjahr zu verzeichnen war. Es sind auch die veränderten Zugangsberechtigungen zu den Integrationskursen zu berücksichtigen. Zur Erinnerung: Als Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive, die schon vor Abschluss des Asylverfahrens Zugang zu Integrationskursen erhalten, gelten nun pauschal nur noch aus Syrien und Eritrea Geflüchtete. Aus dem Irak, Iran und Somalia Geflüchtete können jetzt nur noch dann vor Abschluss des Verfahrens einen Integrationskurs starten, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Über diese informiert dieses Infoblatt des BafM. Zu beachten ist: Bei Erfüllung der besagten Voraussetzungen können nun auch aus Afghanistan stammende Geflüchtete frühzeitig einen Integrationskurs beginnen. 2. Noch Plätze frei bei “Wirtschaft integriert” Das Programm “Wirtschaft integriert” wurde im Newsletter ja bereits mehrfach vorgestellt. Für diverse Angebote in diesem Programm gibt es in der Rhein-Main-Region noch freie

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Newsletter Nr. 22 des AK Flüchtlinge im Hochtaunus 2019

1. “Think-Tank” für Wohnraumproblematik im Rhein-Main-Gebiet Die Wohnraumknappheit im Rhein-Main-Gebiet verlangt nach neuen Denkansätzen. Wer Interesse daran hat, einmal über vielleicht eher unkonventionellen Lösungen für die Problematik nachzudenken, ist eingeladen, zu einer Gruppe im Main-Taunus-Kreis anzuschließen, die sich zum zweiten Mal am 25.09.2019 um 16:30 Uhr in Hofheim treffen wird, um sich der Herausforderung zu stellen. Die Gruppe folgt dabei dem Credo, dass die Schaffung von Wohnraum eine Aufgabe ist, die letztlich nicht nur Geflüchteten zugute kommt, sondern allen hier Lebenden. Für nähere Informationen wendet man sich an Alan Pashkevich. 2. Fortbildung zu Änderungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht am 28.08.2019 in Frankfurt Im Juni sind im Bundestag diverse Gesetze verabschiedet worden, mit denen das Aufenthalts- und Asylrecht in Deutschland massiv geändert wurde und noch wird. Dazu zählen das “Fachkräfteeinwanderungsgesetz” und das sogenannte „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“, welches von Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen als “Hau-ab-Gesetz II” betitelt wurde. Daneben gibt es aber noch eine ganze Reihe weiterer beschlossener Gesetze, die erhebliche Folgen haben werden – sowohl positive als auch negative. Sie betreffen u.a. den Zugang zu Ausbildung und Arbeit, zur Sprach- und Ausbildungsförderung, den Leistungsbezug und neue Kürzungstatbestände. Zu all diesen Änderungen findet am Mittwoch, den 28.08.2019, eine Fortbildung in Frankfurt am Main statt. Die

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Newsletter Nr. 21 des AK Flüchtlinge im Hochtaunus 2019

1. Änderungen zum 01.08.2019 im Zugang zu Integrations- und beruflichen Sprachkursen Am 01.08.2019 tritt das sog. Gesetz zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung von Ausländer*innen  (ABFG) in Kraft. Es regelt den Zugang von Asylsuchenden mit Gestattung und Geduldeten zu den vom Bund geförderten Sprachfördermaßnahmen (Integrations- und Berufssprachkurse) neu. Ab August sollen auf Antrag nicht nur Asylsuchende mit Gestattung mit guter Bleibeperspektive an Integrationskursen und bei Bedarf an Berufssprachkursen teilnehmen, sondern auch sog. “arbeitsmarktnahe” Gestattete mit unklarer Bleibeperspektive, z. B. solche aus Afghanistan, Iran, Irak, Somalia. Dies aber nur, wenn sie vor dem 01.08.2019 eingereist sind und sich seit mindestens drei Monaten gestattet in Deutschland aufhalten. Wichtig: Asylsuchende aus dem Irak, dem Iran und aus Somalia, die bislang als Geflüchtete mit “guter Bleibeperspektive” galten, tun das ab dem 01.08.2019 nicht mehr. Für sie entfällt der privilegierte Zugang zu Integrationskursen, weil zuletzt bei ihnen die erforderliche “Schutzquote” unter 50 % gefallen war (d.h. das BaMF bei weniger als der Hälfte der Asylanträge von aus diesen Ländern Stammenden eine positive Entscheidung getroffen hat ). Lediglich aus Syrien und Eritrea Stammende werden nun noch als Asylsuchende mit “guter Bleibeperspektive” eingestuft. Berechtigungen für die Teilnahme am Integrationskurs für Personen mit laufendem Asylverfahren aus dem Iran,

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Newsletter Nr. 20 des AK Flüchtlinge im Hochtaunus 2019

1. Fachtagung des Sigmund-Freud-Instituts am 23.08.2019 in Frankfurt Das Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt am Main veranstaltet am Freitag, den 23.08.2019, unter dem Titel “Meine Arbeit und Ich – Ich und meine Arbeit: Reflexion (in) der Arbeit mit Geflüchteten” eine ganztägige Fachtagung für alle, die mit Geflüchteten arbeiten. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldeschluss ist der 01.08.2019. Nähere Informationen sind hier zu finden. 2. SAVE THE DATE: Seminar für Hauptamtliche zu “Flucht und Trauma” am 17.10.2019 in Frankfurt Am Donnerstag, den 17.10.2019, wird das Evangelische Zentrum für Beratung und Therapie in Frankfurt am Main das nächste Qualifizierungsseminar zum Thema “Flucht und Trauma” für hauptamtlich Aktive in der Arbeit mit Geflüchteten anbieten. Die Veranstaltung wird um 10 Uhr beginnen und bis 17 Uhr gehen. Thematisch wird es um die “Wahrnehmung, Sensibilisierung und den Umgang mit traumatisierten jugendlichen und erwachsenen Geflüchteten” gehen. Ein Programmflyer wird Ende August verschickt werden. 3. IOM Unterstützungsprogramm bei Familiennachzug Die IOM (Internationale Organization of Migration), bietet ein Unterstützungsprogramm für Familiennachzug. Auf dieses wurde bereits im Newsletter 14 (2019) vom 17.05.2019 verwiesen. Für dieses Programm ist nun nicht nur eine Liste mit Kontaktdaten für IOM-Stellen in unterschiedlichen Herkunfts- und Transitländern herausgegeben worden, die das Programm umsetzen, sondern auch Flyer, die darüber

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Newsletter Nr. 19 des AK Flüchtlinge im Hochtaunus 2019

1. Tagung “Migration gestalten” am 24. und 25.10.2019 in Hofgeismar Fluchtwege werden zunehmend begrenzt und kriminalisiert, ohne dass die Zahl derer, die sich auf den Weg machen, sinkt. Dafür werden die Routen teurer und gefährlicher. Der Anteil derer, die auf der Flucht sterben, steigt. Wie kann Migration sinnvoll für Herkunfts- und Zielländer sowie für die Migrant*innen selbst gestaltet werden? Wie kann Migration mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung in Einklang gebracht werden? Wird die deutsche und europäische Entwicklungszusammenarbeit zunehmend zum Erfüllungsgehilfen für Migrationskontrolle? Welche Rolle spielen Nationalismus und Populismus in Europa für die Gestaltung globaler Migrationswege? – Diese und andere Fragen sollen bei einer Tagung unter dem Titel “Migration gestalten” in der Evangelischen Akademie Hofgeismar bei Kassel am 24. und 25.10.2019 erörtert werden. Nähere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung und den Kosten sind hier zu finden. 2. Informationen der VHS Hochtaunus zu Deutschförderkursen Die VHS Hochtaunus bietet ab August bzw. September sog. Deutschförderkurse (DeuFö Kurse) für B1 und B2 an. DeuFö Kurse sind berufsbezogene Deutschsprachförderkurse, die nach einem Integrationskurs in Frage kommen und vom BaMF gefördert werden. Zu solch einem Kurs benötigen die Teilnehmenden eine Berechtigung vom Jobcenter, der Agentur für Arbeit oder dem BaMF. Wer an einer Teilnahme

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Newsletter Nr. 18 des AK Flüchtlinge im Hochtaunus 2019

1. Ergänzung zum letzten Newsletter Im letzten Newsletter wurde auf die Möglichkeit hingewiesen, sich für Sprachkurse im nächsten Semester anzumelden. In Ergänzung zu dieser Mitteilung findet man hier eine Gesamtübersicht über das Kursangebot für diesen Zeitraum. 2. Fachtag zur Situation Asylsuchender in Italien 22.08.2019 in Mainz Am Montag, den 22.08.2019, findet in Mainz ein Fachtag zur Situation von Asylsuchenden in Italien statt, veranstaltet wird er vom Flüchtlingsrat Rheinland-Pfalz, dem Initiativausschuss für Migrationspolitik und der Diakonie Hessen. Nähere Informationen findet man hier. Es wird eine zügige Anmeldung empfohlen. 3. Engagementkongress am 25. und 26.09.2019 in Fulda Unter dem Motto “Sozial engagiert in Hessen” findet am 25. und 26.09.2019 erstmals ein Engagementkongress in Fulda statt. Zwei Tage lang kann man an der Hochschule Fulda Fachvorträge hören, an insgesamt 58 interessanten Workshops teilnehmen, sich in Fachdiskussionen austauschen und Projekte zu Themen des ehrenamtlichen, freiwilligen und bürgerschaftlichen Engagements kennenlernen. Nähere Informationen findet man hier 4. Fachtag für politisch Engagierte am 23.09.2019 in Frankfurt Um die Flüchtlings- und Migrationspolitik in der Europäischen Union steht es nicht gut. Abschottung und nationale Eigeninteressen dominieren sie. Aber es gibt auch Initiativen, die Anlass zur Hoffnung geben. Sie setzen auf die Stärkung von Solidarität und Partizipation vor Ort in

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Newsletter Nr. 17 des AK Flüchtlinge im Hochtaunus 2019

1. Jobcenter und Servicestelle Migration geschlossen am 04.07.2019 Sowohl das Jobcenter als auch die Servicestelle Migration sind nächste Woche am Donnerstag, den 04.07.2019, ganztägig geschlossen. Am Freitag, den 05.07.2019, stehen sie aber schon wieder zur Verfügung. 2. Anmeldungen für Sprachkurse im nächsten Semester ab jetzt möglich Für Sprachkurse im kommenden Semester können sich Asylsuchende wieder bei der VHS Bad Homburg und der VHS Hochtaunus anmelden. Die Zuständigkeit ergibt sich wie immer aus dem Wohnort. Über das genaue Prozedere der Anmeldung informiert dieses Merkblatt. Für die Anmeldung ist unbedingt dieser “Laufzettel” zu verwenden. 3. Begegnungsfest am 14.07.2019 in Oberursel Am Sonntag, den 14.07.2019, findet ab 17 Uhr im Rushmoorpark in Oberursel unter dem Titel “Orscheler Begegnung: Vielfalt mit Musik” ein u. a. vom Internationalen Verein Windrose 1976 e.V. verantwortetes Begegnungsfest statt. Willkommen sind alle, die an Musik, Tanz, Essen und Getränken Freude haben. Nähere Informationen findet man im mehrsprachigen Flyer zur Veranstaltung. 4. Fachtag “Wie leben und glauben Muslime” am 31.08.2019 in Limburg Ob Gebet, Ernährungsverhalten, Kleidung oder Rollenverteilung: Vielfältige muslimische Lebenspraktiken begegnen uns im (Arbeits-)Alltag. Manchmal lösen sie Fragen und Irritationen aus, die aufgrund von vorsichtiger Zurückhaltung aber an niemanden adressiert werden. Auch manche Begriffe und Unterscheidungen sind uns nicht klar: Fatwa

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Newsletter Nr. 16 des AK Flüchtlinge im Hochtaunus 2019

1. Nächstes Treffen des AK Flüchtlinge Hochtaunus am 24.06.2019 Am Montag, den 24.06.2019, findet um 17:30 Uhr das nächste Treffen des AK Flüchtlinge im Pfarrheim Liebfrauen in Oberursel (Berliner Straße 63) statt. Die vorläufige Tagesordnung sieht wie folgt aus: Begrüßung und Klärung der Formalien Info von Herrn Dinges zu Änderungen bei “Bildung und Teilhabe” sowie Nachfragen dazu Verschiedenes Festlegung eines neuen Termins Wer Tagesordnungspunkte anmelden möchte, deren Behandlung voraussichtlich mehr Zeit in Anspruch nimmt, als unter “Verschiedenes” zur Verfügung steht, hat hierzu Gelegenheit bis nächsten Mittwoch, den 19.06.2019 tun. 2. Noch bis zum 30.06.2019 Engagierte für den 14. Bürgerpreis der Taunus Sparkasse nominieren Die Taunus Sparkasse vergibt den 14. Bürgerpreis für Engagierte Menschen aus dem Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis. Wer Personen kennt, die die Auszeichnung verdienen würde, kann diese noch bis zum 30.06.2019 über diesen Link nominieren. Insgesamt ist der Preis mit 5.000 € dotiert. Es können Vorschläge in vier Kategorien gemacht werden. 3.  Fortbildung “Einführung in das Asyl- und  Aufenthaltsrecht” am 25.06.2019 in Frankfurt Viele Menschen, die sich hauptamtlich oder freiwillig für Geflüchtete engagieren, werden früher oder später mit den rechtlichen Rahmenbedingungen, Hürden und Grenzen konfrontiert, denen Schutzsuchende sowohl im Asylverfahren als auch danach unterworfen sind. Gleichzeitig ist das Asyl-

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Newsletter Nr. 15 des AK Flüchtlinge im Hochtaunus 2019

1. Vereinsgründung zur Verteidigung des Kirchenasyls in Frankfurt Am Freitag, den 17.05.2019, wurde in der Cyriakus-Gemeinde in Frankfurt-Rödelheim der Verein mAqom – Kirche und Zuflucht e.V. i.Gr. aus der Taufe gehoben. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Lobbyarbeit zu leisten für das Kirchenasyl, für diejenigen, die es gewähren, aber noch mehr für diejenigen, die sich unter dessen Schutz stellen, weil es für sie die einzige Möglichkeit darstellt, nicht um ihre basalsten Menschenrechte gebracht zu werden,– solche Lobbyarbeit ist offenbar mehr denn je notwendig. Wer den Verein unterstützen möchte, kann sich an den Vorsitzenden des Vereins, Tobias Krohmer, wenden. 2. Damen- und Herrenfahrrad abzugeben Die Sozialdezernentin der Stadt Bad Homburg, Lucia Lewalter-Schoor, gibt ein Damen- und ein Herrenfahrrad ab. Interessierte können sich an sie über ihre dienstliche Nummer wenden: 06712-100 3000. 3. Aufklärungsberatung mit Kinderbetreuung für Migrantinnen Christel Tampé von der Flüchtlingsfamilienhilfe Oberursel hat einen interessanten Artikel in der Frankfurter Rundschau über ein Beratungsangebot für Migrantinnen im Familienzentrum Monikahaus im Frankfurter Stadtteil Gallus gefunden. Die Beschreibung des Beratungsangebots, das ganz sicher auch für den Hochtaunuskreis hilfreich wäre, kann hier abgerufen werden. 4. SAVE-the-DATE – “Kommunen und Wohnen” Vom 20. bis zum 21.09.2019 findet in Frankfurt eine Konferenz zum Thema Schaffung

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Vereinsgründung zur Verteidigung des Kirchenasyls in Frankfurt

Am Freitag, den 17.05.2019, wurde in der Cyriakus-Gemeinde in Frankfurt-Rödelheim der Verein mAqom – Kirche und Zuflucht e.V. i.Gr. aus der Taufe gehoben. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Lobbyarbeit zu leisten für das Kirchenasyl, für diejenigen, die es gewähren, aber noch mehr für diejenigen, die sich unter dessen Schutz stellen, weil es für sie die einzige Möglichkeit darstellt, nicht um ihre basalsten Menschenrechte gebracht zu werden,– solche Lobbyarbeit ist offenbar mehr denn je notwendig. Wer den Verein unterstützen möchte, kann sich an den Vorsitzenden des Vereins, Tobias Krohmer, wenden. Präambel mAqom – Kirche und Zuflucht e.V. i.Gr. Satzung mAqom – Kirche und Zuflucht e.V. i.Gr.

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