Offener Brief zur Gebührensatzung an Kreisleitung

Dreizehn Initiativen Freiwillig Engagierter in der Flüchtlingsarbeit aus dem Hochtaunuskreis haben einen Offenen Brief an den Landrat und die beiden Kreisbeigeordneten zum Thema “Gebührensatzung und Kosten der Unterkunft im SGB II-Bezug” formuliert. Der Brief mahnt eine Regelung an, die Geflüchtete, die Hartz IV-Leistungen erhalten, davor schützt, aufgrund der Höhe der für ihre Unterbringung angesetzten Gebühren zur Kasse gebeten zu werden.

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Newsletter Nr. 3 des AK Flüchtlinge im Hochtaunus 2019

1. Sitzung des AK Flüchtlinge im Hochtaunus am 28.01.2019 Zur Tagesordnung, die ich mit dem letzten Newsletter verschickt habe, sind keine weiteren, größeren Punkte angemeldet worden. Vom AK Asyl Friedrichsdorf wurde allerdings um die Ergänzung eines Abschnitts im Brief zur Gebührenordnung gebeten. Den zu ergänzenden Text findet Ihr/finden Sie über diesen Link. Ich bitte, die vorgeschlagene Ergänzung durchzulesen, da wir uns auch über deren Aufnahme am Montag verständigen sollten. Nochmals für alle zur Erinnerung (rein vorsorglich): Wir treffen uns um 17:30 Uhr im Pfarrheim Liebfrauen (Berliner Straße 63). 2. Broschüre für die Gemeindearbeit zum Thema Flucht Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck hat zusammen mit der Diakonie Hessen und dem Zentrum Ökumene der beiden hessischen Landeskirchen eine Arbeitshilfe für Gemeinden erstellt mit dem Titel „Zusammen.Leben.Gestalten. Impulse für eine migrationssensible Gemeindearbeit in 7 Modulen“. Die Arbeitshilfe richtet sich an Freiwillig Engagierte und hauptamtlich Tätige, die das Zusammenleben in ihrer Gemeinde aktiv gestalten wollen. Die Arbeitshilfe gliedert sich in 7 Module, die in sich abgeschlossen und unabhängig voneinander genutzt werden können. Es werden u.a. die Themen Rechtspopulismus, interreligiöser Dialog, Fluchtursachen und gelingende Kommunikation behandelt. Die gedruckte Version der Arbeitshilfe kann im Referat Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck bei Regina Ibanek bestellt werden.

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Newsletter Nr. 2 des AK Flüchtlinge im Hochtaunus 2019

1. Tagesordnung zum Treffen des AK Flüchtlinge am 28.01.2019 Am Montag, den 28.01.2019, findet um 17:30 Uhr das nächste Treffen des AK Flüchtlinge im Hochtaunus am gewohnten Ort, dem Pfarrheim Liebfrauen in Oberursel (Berliner Str. 63) statt. Die vorläufige Tagesordnung für dieses Treffen sieht so aus: Begrüßung und Klärung der Formalien (Anmeldungen zu Verschiedenes, Verabschiedung des Protokolls der letzten Sitzung, Protokollführung der aktuellen Sitzung) Kurzer Bericht zum Stand der Arbeit der AG Checkliste(n) Brief zu Gebührensatzung und KdU – Vorbereitung Kleine Asylkonferenz Verschiedenes Festlegung neuer Termin/e und Verabschiedung Zu “Verschiedenes” können bereits bei mir angemeldet werden. Bitte teilt/teilen Sie mir bis Anfang nächster Woche mit, falls Euch/Ihnen noch ein größeres Thema auf dem Herzen liegt, damit wir das ggf. als eigenen Tagesordnungspunkt einplanen können.. 2. Terminübersicht für “Wirtschaft integriert” 2019 Das Programm “Wirtschaft integriert” brauche ich Euch/Ihnen vermutlich nicht mehr vorzustellen. Aber für die von Euch/Ihnen, denen es gerade vielleicht nicht mehr präsent ist, hier eine Kurzskizzierung: Das Programm besteht aus drei Bausteinen BOplus (Berufsorientierung plus), EQplus (Einstiegsqualifizierung plus) und ABplus (Ausbildungplus), in denen Teilnehmende alle Anforderungen an das deutsche Berufsleben kennen lernen und ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend gefördert und gefordert werden bis zum Berufsabschluss. Personen, die gern das

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Newsletter Nr. 1 des AK Flüchtlinge im Hochtaunus 2019

1. In eigener Sache: Es sind noch Plätze frei! Auf der Hauptseite wurde bereits auf den Workshop „Mein Glaube – Dein Glaube – unsere Werte?“ am 19. und 20.01.2019 hingewiesen. Für diesen hat sich nun auch schon eine Reihe von Interessierten angemeldet. Es sind aber noch Plätze frei. Es wäre toll, wenn diese auch noch vergeben werden könnten. Die Teilnahme an dem Workshop kann übrigens ebenso all denjenigen empfohlen werden, die sich selbst als nicht-religiös verstehen. Denn uns ist sehr daran gelegen, dass auch ihre Sichtweise bei der Veranstaltung authentisch zur Sprache kommen kann. Näheres zum Workshop (Inhalt, Anmeldung, Durchführungsort etc.) findet Ihr/finden Sie über diesen Link. 2. Supervisionsangebot für Freiwillig Engagierte in Oberursel Constanze Gampfer – Supervisorin, Mediatorin und Coach aus Oberursel – bietet auch 2019 wieder Freiwillig Engagierten in der Arbeit mit Geflüchteten die Möglichkeit, sich in regelmäßig stattfindenden Supervisionsrunden mit Fragen und Herausforderungen zu beschäftigen, die im Rahmen des Engagements entstanden sind. Das Angebot ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Nähere Informationen, hinsichtlich der Termine, des Durchführungsorts etc., finden Sie/findet Ihr in der Einladung zur Supervision. 3. Auftakttreffen des „European Network for Progressive Faith and Social Justice” am 28.01.2019 in Frankfurt Am Montag, den 28.01.2019, findet das Auftakttreffen

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Figurentheater hilft vor allem Flüchtlingskindern bei ihrer Entwicklung

Aus der Taunuszeitung vom 15.10.2018. Gruselig ist es auf dem Friedhof. Zu nächtlicher Stunde versammeln sich dort die Skelette und Dämonen. Die Köpfe zusammengesteckt, hecken sie einen diabolischen Plan aus. Sie wollen vier Prinzessinnen gefangen nehmen, die sich auf dem Weg zum Grab ihrer Mutter befinden. Mit viel Gebrüll springen die Skelette aus ihren Verstecken, als die Prinzessinnen den Friedhof erreichen. Es entsteht ein Kuddelmuddel. Wild flattern die Tücher im Kampfe, bevor zur Rettung der Prinzessinnen plötzlich ein paar Einhörner auftauchen. Fröhliches Gelächter erschallt aus den Töpferräumen der Musisch bildnerischen Werkstatt (MbW) in der Hugenottenstraße. Hier findet diese Woche ein Figurentheater-Kurs für Kinder statt. Fünf Tage lang modellieren und gestalten neun Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren Handpuppen nach eigenen Vorstellungen und spielen an zwei zur Bühne umfunktionierten und mit allerhand Krimskrams ausstaffierten Tischen kleine Szenen nach, die sie sich selbst ausgedacht haben. Einzigartiger Kurs „Der Kurs ist einzigartig. Theater haben wir sonst nicht“, sagt die Leiterin der MbW-Geschäftsstelle Claudia Weck (57). Besonders ist die Gruppe auch aus einem anderen Grund. Abgesehen vom Sohn der künstlerischen Leiterin, Carolin Pietscher-Bücker, kommen alle Kinder aus geflüchteten syrischen und afghanischen Familien. Den Kontakt vermittelte der Friedrichsdorfer „Arbeitskreis Asyl“, gemeinsam mit dem

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Arbeitskreis Asyl und Amnesty International wollen an der Willkommenskultur festhalten

Aus der Taunuszeitung Zum „Sommer der Solidarität“ haben der Arbeitskreis Asyl und Amnesty International am Samstag geladen. Gemeinsam wurde auf dem Houiller Platz das „Offene Friedrichsdorf“ gefeiert und sich zum Festhalten an der „Willkommenskultur“ bekannt. Auf dem Houiller Platz bestand die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen. Viele Friedrichsdorfer machten davon Gebrauch. Foto: Jochen Reichwein Auf dem Houiller Platz bestand die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen. Viele Friedrichsdorfer machten davon Gebrauch. Wenn Regine Trenkle-Freund über die aktuelle politische Debatte in der Bundesrepublik spricht, gerät sie in Rage. „Von der Politik wird die Flüchtlingsthematik nur deshalb auf die Agenda gesetzt, um von wahren Problematiken wie Altersarmut und Wohnungsnot abzulenken“, sagt die Vorsitzende des Friedrichsdorfer Arbeitskreis Asyls. Dass mittlerweile wieder Menschen nach Afghanistan abgeschoben würden, darüber kann die 62-Jährige nur mit dem Kopf schütteln. „Die dortige Situation hat sich in den vergangenen Jahren nicht verbessert, sondern verschlimmert. Ein vor kurzem erschienener Bericht der UN hat klar festgehalten, dass es selbst in der Hauptstadt Kabul nicht sicher ist“, so Trenkle-Freund. Sorgen bereite ihr vor allem die Geisteshaltung, die sich in Europa ausbreite. Eigene Interessen würden über den Schutz von Menschen gestellt, die Stimmung sei zuungunsten der Geflüchteten gekippt. Auf dem Houiller Platz wollen sie und ihre

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