Newsletter Nr. 17 des AK Flüchtlinge im Hochtaunus 2022
• Pilotprojekt „Ärztliche Videosprechstunde“ von pro familia • Chancen-Aufenthaltsrecht und Vorgriffserlass • Nochmals: Aufruf zur Beteiligung an Fotowettbewerb „Kontakt-Aufnahme“ Pilotprojekt „Ärztliche Videosprechstunde“ von pro familia Nach wie vor besteht ein großer Mangel an Ärzt*innen, die Erfahrung mit der Behandlung und Beratung von Frauen und Mädchen haben, die von FGM („Female Genital Mutilation“ = Genitalverstümmelung) betroffen sind. Lange Wartezeiten auf einen Termin, weite Anfahrtswege oder keine kompetente ärztliche Behandlung sind die Folge. Deshalb startet pro familia Hessen das Pilotprojekt „Ärztliche Videosprechstunde für Frauen und Mädchen, die von FGM betroffen sind und für Ärzt*innen und Fachkräfte aus dem pädagogischen und sozialen Bereich“. Ab dem 05.08.2022 bis voraussichtlich Dezember 2022 werden wöchentliche Videosprechstunden angeboten. Vier Ärzt*innen mit viel Erfahrung und Kompetenz zum Thema werden die Sprechstunden im Wechsel abdecken. In der Videosprechstunde erhalten betroffene Frauen und Mädchen Beratung und Antworten zu ihren Fragen und Anliegen. Betroffene können auf Wunsch anonym bleiben. Bei Bedarf werden Dolmetscher*innen hinzugezogen. Über das Angebot informiert auch dieser mehrsprachige Flyer. Chancen-Aufenthaltsrecht und Vorgriffserlass Das Bundeskabinett hat den Gesetzesentwurf für das sog. Chancen-Aufenthaltsrecht verabschiedet. Dieser sieht eine ganze Reihe von Änderungen vor, nicht nur beim Bleiberecht, aber gerade letztere sind vorrangig interessant. So gibt es Verbesserungen z. B. bei §
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